Buergerlicher Tod - Freie und Hansestadt Stadt Hamburg

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RECHTSLAGE


    Einführungsgesetz     BGB
 
    Art. 10 Name
    (1) Der Name einer Person unterliegt dem Recht des Staates, dem die Person angehört.
 
Das  ist der bürgerliche Tod, der zukünftig ausgeschlossen werden muß und in  der Verfassung festgehalten sein muß! Das macht Menschen zu juristischen Personen (Sachen und Firmen, Vereine usw.  ohne eigene Rechtskraft) , die die natürliche Person als Mensch hat,  weil die natürliche Person als Mensch alle Rechte hat und Träger aller Rechte an einem Gebiet und Land ist und nur sie kann  einen Staat nach Völkerrecht ausrufen.

Warum man in der BRD nun nur eine juristische Person- Sache ist, liest man hier und kann es selbst nachprüfen:

    Capitis deminutio maxima ist der Begriff aus dem Lateinischen, den maximalen Verlust des Status oder bürgerlicher Tod.

    Der  ein oder andere wird diesen Begriff schon irgendwo gelesen oder gehört  haben, ohne sich darüber Gedanken gemacht zu haben. Der Begriff gehört zum römischen Recht und bezeichnet den rechtlichen  Status einer Person oder Personengruppe.
    Sie  werden fragen: Was haben wir heute noch mit dem römischen Recht zu tun?  Erstaunlicherweise ist gerade das deutsche BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) stark vom römischen Recht geprägt und  daher nicht verwunderlich, dass das römische Recht heute noch als  Wahlfach bei der juristischen Ausbildung angeboten wird. Man unterscheidet zwischen den Begriffen;

    capitis deminutio minima - als Wechsel in der Familienzugehörigkeit
    capitis deminutio media - als Verlust des Bürgerrechts und der Familienzugehörigkeit
    capitis deminutio maxima - als Verlust der Freiheit, des Bürgerrechtes und der Familienzugehörigkeit

    Die  lateinischen Worte bedeuten übersetzt; capitis = des Hauptes, deminutio =  Verminderung oder Schmälerung, minima = kleine, media     = mittlere, maxima = größte oder eben maximale Verminderung. Und was  hat das alles mit uns zu tun?
Das gilt es herauszufinden.
 
      
    Capitis
 
    deminutio (lat.), im römischen Rechte diejenige Veränderung, welche eine Person in Ansehung ihrer bürgerlichen Rechtsfähigkeit erleidet. Während nämlich nach moderner Rechtsanschauung jeder Mensch als Rechtssubjekt, mithin als Person, erscheint, war nach römischem Rechte die volle Rechtsfähigkeit des Menschen durch das Vorhandensein dreier Eigenschaften bedingt. Es waren dies die drei Hauptstufen (status) der Persönlichkeit: libertas, civitas, familia (Freiheit, römisches Bürgerrecht, Familienstand), d.     h. die Stellung im altrömischen Agnationsverband. Die rechtliche Persönlichkeit, welche diese Status gewährten, wurde als das caput des römischen Bürgers und jede Minderung oder Veränderung derselben, das Heraustreten aus dem darauf beruhenden  Rechtskreis, als bezeichnet. Dabei wurden, jener dreifachen Abstufung  des Personenstandes entsprechend, auch drei Grade der unterschieden.
 
    1) Der Verlust der Freiheit (libertas), welcher namentlich durch Kriegsgefangenschaft und durch die Verurteilung zum Tod  (servitus poenae) herbeigeführt ward, zog den totalen Verlust der bürgerlichen Rechtsfähigkeit des dadurch Betroffenen nach sich. Derselbe  erlitt dadurch eine maxima, wurde zum Sklaven (servus) erniedrigt und fortan nur noch als Sache betrachtet und behandelt. Hierauf beruhte im römischen Rechte der Gegensatz zwischen Freien (liberi) und Sklaven (servi).
 
    2) Durch das Requisit der Zivität wurde der Unterschied zwischen römischen Bürgern und den sogen. Peregrinen begründet. Nur der römische Vollbürger (civis Romanus) hatte an den Rechtsinstituten, des jus civile, des römisch-nationalen Rechts, das Recht auf ein Studium.

    Mensch und natürliche Person
    Deshalb  ist die natürliche Person das Wichtigste und nur Menschsein reicht  nicht aus, weil das Menschsein nur in das Naturrecht fällt und dort kein juristisches Recht anfällt. Im Naturrecht gilt das  Recht des Stärkeren, das bedeutet, der Schwächere bleibt auf der  Strecke. Das wird auch Wolfsgesetz genannt und heißt im übertragenem Sinn "fressen oder gefressen werden".
 
    Eine natürliche Person ist der Mensch in seiner Rolle als Rechtssubjekt, d. h. als Träger von Rechten und Pflichten. In früheren Rechtsordnungen – wie dem klassischen römischen Recht – gab es auch Menschen, die keine Rechtssubjekte und damit auch keine Personen in unserem Sinne waren, so etwa Sklaven und solche Familienangehörige, die der Herrschaftsgewalt des Familienoberhaupts (pater familias) unterworfen waren. Rechtlich hatten diese Menschen im Wesentlichen den Status von Sachen. Vergleichbare Wirkungen hatten noch in der Neuzeit der Klostertod und der Bürgerliche Tod.
 
    Gegensatz zur natürlichen Person ist die juristische Person (beispielsweise Vereine, Firmen).
 
 
    
    Dem  Begriff des Naturrechts kann die Überzeugung zugrunde liegen, dass „die  Normen des menschlichen Zusammenlebens durch die Natur des Menschen begründet werden können und müssen.“[1] Dieses umfasst sowohl unstrittige Rechtsgrundlagen (Prämissen) in der Tradition antiker Philosophen wie Heraklit, den Sophisten, Aristoteles und Platon, die aus einer Idee einer objektiven oder absoluten Wahrheit herstammen, als auch die Vorstellung, jeder Mensch sei „von Natur aus“ (also nicht durch Konvention) mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet – unabhängig von Geschlecht, Alter, Ort, Staatszugehörigkeit oder der Zeit und der Staatsform, in der er lebt. Insoweit ist die Naturrechtsidee eng verbunden mit der Idee der Menschenrechte. Die Naturrechte werden demnach als vor- und überstaatliche „ewige“ Rechte angesehen.
 
    Daneben gibt es eine Auffassung von Naturrecht als „Recht des Stärkeren“. Unter der Voraussetzung der Gemeinnützigkeit bedeutete dies, dass gleiche Rechte den Sieg der besseren Leistung über angestammte Berechtigungen ermöglichen sollten. Im Sozialdarwinismus und Faschismus hat sich daraus allerdings ein paradoxes „angestammtes Recht der besseren Leistung“ ergeben – ähnlich wie zuvor beim Gottesgnadentum die „von Gottes Gnaden erwirkte“ Legitimation der nicht anzutastenden Monarchen­position aufgefasst worden war.
 
 
      
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